Feuerwehrhaus
Da unser altes "Spritzenhaus" auf dem Schulhof seit langem nicht mehr den technischen Ansprüchen einer zeitgemäßen Feuerwehr entsprach, wurde im Jahre 1978 durch den Verbandsgemeinderat der Beschluss gefasst, in Rheinbrohl ein neues Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Jedoch erst im Mai 1984 konnte der Bauantrag bei der Kreisverwaltung Neuwied vorgelegt werden, so dass im August 1984 die Genehmigung erflogte. Mit dem Grundstück an der Hauptstraße stand ein geeignetes Gelände zur Verfügung und so wurde im Oktober 1984 mit dem Bau begonnen. Vorher waren jedoch einige Änderungen an dem ursprünglichem Plan erforderlich. So sollte das Gebäude im rechten Winkel zur Hauptstraße stehen, nämlich dort, wo heute ein stattlicher Bergahornbaum seinen Schatten spendet. Genau dieser Baum war der Grund dafür dass das Gebäude an seinem jetzigen Platz errichtet wurde. Nachdem dieses alles geklärt was, konnte im November 1984 die Bodenplatte gegossen werden. Bis Weihnachten waren alle Beton- und Bimswände, einschließlich der Decke über den Sozialräumen, fertiggestellt. Durch den einbrechenenden Winter mit strengem Dauerfrost bis Ende Januar 1985 mussten die Bauarbeiten vorübergehend ruhen. Im Februar 1985 konnte endlich Richtfest gefeiert werden. Nachdem das Dach eingedeckt wurde, erfolgte der Innenausbau, welcher zum Teil in Eigenleistung der Feuerwehrkameraden erfolgte. Als dann auch die Arbeiten an der Außenanlage abgeschlossen wurden, konnte der damalige Wehrführer Karl Anhäuser im September 1985 feierlich entgegen nehmen. Das Feuerwehrhaus bietet insgesamt Platz für 3 Fahrzeuge, des weiteren befindet sich in der Fahrzeughalle einen Inspektionsgraben von dem man aus die Fahrzeuge von unten warten und reparieren könnte. Das Umkleiden der Feuerwehrleute erfolgt hinter den Fahrzeugen.Ebenso befinden sich im EG eine Werkstatt, ein Lager und eine kleine Atemschutzwerkstatt. Im Obergeschoss befindet sich ein Sozialraum, sowie eine Funkeinsatzzentrale kurz FEZ genannt, welche in Eigenleistung aufgebaut wurde. Die FEZ kommt meist zum Einsatz bei Einsätzen mit Sturmschäden sowie bei kleineren Einsätzen. Sonst werden alle Einsätze über die FEZ Bad Hönningen abgewickelt. |
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