Alarmierung und Ausrücken
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Seit August 2008 laufen alle Notrufe bei der Leitstelle in Montabaur, die über die Notrufnummer 112 gemeldet werden auf. Der Leitstellendisponent erfragt die für den Einsatz wichtigen Daten, z.B.
Er gibt die Daten in den Einsatzleitrechner ein und nimmt die nötigen Alarmierungen der erforderlichen Einheiten vor. |
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Bei Einsätzen in Rheinbrohl, Hammerstein und Arienheller, auf dem Teilstück der B42 sowie auf dem Rhein zwischen Hammerstein und Rheinbrohl wird grundsätzlich zu jeder Tages- und Nachtzeit der Löschzug Rheinbrohl alarmiert. Alarmiert der Leitstellendisponent nun den Löschzug Rheinbrohl, so ertönt aus den Funkmeldeempfängern (Piepser) aller Rheinbrohler Feuerwehrleute ein lauter Alarmton. Im Anschluss erfolgt eine Sprachdurchsage der Leitstelle, die über den Lautsprecher des Funkmelders ausgegeben wird. Hier ein Beispiel für eine solche Sprachdurchsage: |
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Diese Sprachdurchsage soll den Feuerwehrmann vorab über die Einsatzart informieren. Das Alarmstichwort gibt bekannt, wie hoch die Dringlichkeit ist. Auf dem Weg zum Gerätehaus, kann man sich dann schon mal darauf einstellen, mit welcher Situation man am Einsatzort zu rechnen hat. |
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Je nach Dringlichkeit sitzt man bereits 3-4 Minuten nach der Alarmierung ausgerüstet auf einem Einsatzfahrzeug und rückt zur Einsatzstelle aus. |
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Nach und nach treffen die Feuerwehrleute im Gerätehaus ein.
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Nachdem der Feuerwehrmann seine Einsatzkleidung angelegt hat (das dauert i.d.R. 15-30 Sekunden), begibt er sich in ein Fahrzeug. Die Fahrzeuge rücken nacheinander aus. Als erstes rückt i.d.R. das LF 8/6 aus, dann das TLF 20/40 und im Anschluss der MTF- L. |
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Ist ein Fahrzeug ausreichend besetzt, rückt es zur Einsatzstelle aus. Die Aufgaben der Fahrzeugbesatzung sind klar verteilt. Über Funk erhält der Gruppenführer dann den genauen Einsatzauftrag. Alle Fahrzeuge stehen im ständigen Funkkontakt zur FEZ Bad Hönningen, melden Ausfahrt, die Ankunft und geben Lagemeldungen. |
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Handelt es sich um einen Brandeinsatz oder Gefahrgut, legen die Angriffstrupps der jeweiligen Fahrzeuge bereits auf der Anfahrt Atemschutzgeräte an. Hierfür sind in den Fahrzeugen spezielle Sitze mit integrierten Pressluftatmern eingebaut. So kann beispielsweise bei einem Wohnungsbrand direkt nach Eintreffen mit der Menschenrettung begonnen werden. |
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Ab jetzt ist Teamwork angesagt. An der Einsatzstelle treffen nach und nach die Fahrzeuge des Löschzuges Rheinbrohl und evtl. der Rettungsdienst ein. Der Gruppenführer des LF 8/6 ist vorerst Einsatzleiter und erkundet die Lage. Anschließend erteilt er den einzelnen Trupps die erforderlichen Befehle. Dies geschieht i.d.R. über sog. 2m Handfunkgeräte, mit denen jeder Trupp ausgestattet ist. Die Trupps haben vielseitige Aufgaben. |
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Wenn der Einsatz beendet ist, rücken die Fahrzeuge wieder ein. Nun wird die Ausrüstung kontrolliert und alles wird wieder für den nächsten Einsatz bereit gemacht. Nach den Einsätzen findet im Mannschaftsraum eine Nachbesprechung statt. Besonders nach belastenden Einsätzen ist es wichtig, Gespräche miteinander zu führen, um das Erlebte leichter verarbeiten zu können. |